Das Tor durch HerthasJulian Schieber war ein Schock für den SC Freiburg. Der Treffer fiel in der fünften Minute der Nachspielzeit, er besiegelte die 1:2-Niederlage der Freiburger in der Auftaktpartie der Saison.
Ein niederschmetterndes Gefühl, das die Freiburger so zuverlässig verfolgt, wie die Schalker die Meisterschaft jagen.
Seit 15 Jahren konnte der SC sein erstes Bundesliga-Saisonspiel schon nicht mehr gewinnen. Den letzten Sieg gab es 2001/02 gegen Werder Bremen (3:0), Trainer war damals Volker Finke.
Darida, der Mann für wichtige Tore
Ausgerechnet der Ex-Freiburger Vladimir Darida leitete die Niederlage seines früheren Vereins ein. Das erste Tor in einer Partie schießt Darida anscheinend gerne. Seine letzten fünf Bundesliga-Treffer waren immer das 1:0 für die Hertha.
Die Anhänger von 1899 zeigen Sinn für Selbstironie – und sticheln gegen Gegner RB Leipzig. In Berlin feiert Trainer Pal Dardai ein spätes Tor. Die Bilder des 1. Spieltags.
Schieber ist Spätzünder
Sein Flachschuss zur 1:0-Führung hatte bis in die dritte Minute der Nachspielzeit bestand, dann traf Nicolas Höfler zum Ausgleich. Ein später Treffer, aber es geht noch später, das bewies Herthas Julian Schieber. Nach 4:41 Minuten der Nachspielzeit netzte der Stürmer – das drittspäteste Tor seit der Datenerfassung 2003.