Augsburgs Manager Stefan Reuter duldet nach dem Pokalaus beim 1. FC Magdeburg (0:1) keine Kritik an Spielern oder gar an Trainer Markus Weinzierl.

„Wir machen hier jetzt keine Personaldiskussion auf. Wir gewinnen und wir verlieren zusammen“, sagte Reuter nach der Niederlage beim Viertligisten.

Beim Überraschungs-Klub der vergangenen Saison wurde im Sommer so teuer eingekauft wie nie zuvor. Doch Weinzierl machte vom neuen Personal kaum Gebrauch.

Nur Angreifer Tim Matavz, der für rund vier Millionen Euro vom PSV Eindhoven kam, durfte von Beginn an ran und hatte gegen den Regionalligisten gerade mal eine Chance. Die anderen neuen Offensivkräfte Nikola Djurdjic (Greuther Fürth), Caiuby (Ingolstadt) und Shawn Parker (Mainz) kamen im Laufe der zweiten Halbzeit, ohne jedoch neue Impulse zu setzen.

Ein Grundsatzproblem wollte der Weltmeister von 1990 aber noch nicht erkennen. „Unser Kader hat mehr drauf, als er heute gezeigt hat“, versicherte Reuter.

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