Konsequentes Strafmaß für den früheren Star-Spieler des FC Schalke 04.
Nach dem von Platzverweisen und homophoben Gesängen überlagerten Duell zwischen den USA und Mexiko in der Nations League ist Ex-Bundesligaprofi Weston McKennie mit einer Sperre von vier Länderspielen belegt worden.
Der nord- und mittelamerikanische Fußball-Verband CONCACAF sanktionierte zudem US-Teamkollege Sergino Dest für drei Partien, während die Mexikaner César Montes und Gerardo Arteaga für vier beziehungsweise drei Spiele zuschauen müssen.
Sämtliche Akteure hatten beim 3:0-Sieg der USA jeweils die Rote Karte gesehen.
Die Partie in Las Vegas war auch von homophoben Gesängen mexikanischer Fans überschattet worden, so dass das Spiel in der Schlussphase unterbrochen worden und auch die vorgesehene Nachspielzeit wegen erneuter Schmähungen vorzeitig beendet worden war.
Was das Strafmaß für McKennie und Dest abmildern dürfte: Beide zählen beim anstehenden Gold Cup – anders als Montes und Arteaga auf mexikanischer Seite – nicht zum US-Aufgebot, das in der Nacht zum Sonntag gegen Jamaika in das Turnier startet.