Der Schiedsrichter-Skandal lässt den FC Barcelona nicht los.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Katalanen um den heißblütigen Präsidenten Joan Laporta wehren sich vehement gegen die Vorwürfe.

Verständlich also, dass im Hintergrund alle möglichen Szenarien durchgedacht werden. Im Worst Case droht der Ausschluss aus der spanischen Liga und den europäischen Wettbewerben.

Auch wenn die Barca-Verantwortlichen sich öffentlich zuversichtlich zeigen, dass das Verfahren gut ausgeht, entwickelt der Tabellenführer im Hintergrund anscheinend einen absurden Ausweich-Plan.

Irrer Sonderweg: Spielt Barca bald im Ausland?

Die Bosse der Blaugrana prüfen aktuell die Möglichkeit, „in einem Wettbewerb außerhalb von Europa spielen zu können“, sollten sie vom spanischen Verband und der UEFA tatsächlich verbannt werden. Dies berichtet der katalanische TV-Sender TV3 in seiner Sendung „Onze“.

Barcelona habe demnach eine Studie durchgeführt, die untersucht, wie realistisch ein solches Szenario wäre.

Zwei Alternativen werden dabei diskutiert, schreibt die Tageszeitung Sport in Bezug auf die TV-Sendung: Der spanische Großklub könnte einerseits internationale Freundschaftsspiele bestreiten. Außerdem könnte Barca versuchen, „in einem Wettbewerb als Gast zu spielen, in dem sie eine gute Summe Geld erhalten könnten“.

Nach Informationen von „Onze“ liegt Barcas Fokus dabei auf Wettbewerben im asiatischen Raum.

Auch für den Fall, dass Barca nur in Spanien gesperrt wird, lotet der Rekord-Pokalsieger seine Möglichkeiten aus, um im europäischen Ausland zu spielen.