Roman Abramowitsch ist weiterhin Eigentümer des FC Chelsea.

Der russische Milliardär hat die Geschicke des Vereins aber nach der Invasion der Ukraine offiziell aber an die gemeinnützige Stiftung des Vereins abgegeben. Dieser übertrug er die „Verwaltung und Betreuung“ der Blues.

Womöglich, um Chelsea aus der Schusslinie zu nehmen. Doch geht dieser Plan auf?

Wie die BBC berichtet, hat das Führungsgremium der Stiftung diesem Schritt bisher noch gar nicht zugestimmt. Demnach habe man sich am Sonntag getroffen, um die Angelegenheit zu besprechen.

Abramowitsch will Chelsea offenbar nicht verkaufen

Fraglich sei, ob es die Regularien der Stiftung überhaupt zulassen, dass das sechsköpfige Gremium die Leitung des Vereins übernimmt. Mehrere Mitglieder sorgen sich offenbar auch, weil sie rechtlich haften würden, wenn sie dem Abramowitsch-Plan zustimmen. Ausgang offen, im Fall Abramowitsch bleiben Fragen offen.

Zum Hintergrund: Vorsitzender der Stiftung ist Bruce Buck. Der US-Amerikaner ist ehemaliger Geschäftsführer der europäischen Anwaltskanzlei Skadden Arps Slate Meagher & Flom und gilt als einer der einflussreichsten Anwälte in Großbritannien.

John Devine ist ebenfalls Anwalt, Paul Ramos der Finanzdirektor, auch er gehört zur Stiftungsspitze. Mit Sir Hugh Robertson ist auch ein ehemaliges Mitglied des Parlaments vertreten. Emma Hayes hat als Managerin der Chelsea FC Women viele Erfolge gefeiert. Die Letzte im Bunde ist Piara Power, die sich unter anderem für Gleichberechtigung im Fußball einsetzt.

Wie die BBC weiter berichtet, will Abramowitsch den Verein nicht verkaufen. Noch nicht bekannt ist allerdings, ob der Russe zu den Oligarchen gehört, die von der englischen Regierung sanktioniert werden sollen.