Ralf Rangnick hat sich vehement dafür ausgesprochen, Meinungsverschiedenheiten nicht über die sozialen Medien anzusprechen. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Vor dem Auswärtsspiel am Dienstag beim FC Burnley nahm der Trainer von Manchester United Stellung zu den Posts von Anthony Martial und Jesse Lingard, in denen die Spieler dem deutschen Coach widersprachen.

Auf die Frage, ob es besser wäre, solche Dinge intern zu besprechen, sagte Rangnick: „Das ist immer besser. Ich kommuniziere nie über diese sozialen Netzwerke. Ich existiere dort gar nicht.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Schon deshalb sei es für ihn immer besser, wenn die Kommunikation mit den Spielern direkt verlaufe. Das habe er auch mit Martial und Lingard so gehalten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Rangnick: „Vielleicht komme ich aus einer anderen Generation“

Was die Einstellung zu Social Media allgemein angeht, stellte der 63-Jährige fest: „Vielleicht komme ich da auch aus einer anderen Generation.“

In beiden Fällen – sowohl bei Martial als auch bei Lingard – wisse er, was er ihnen gesagt habe und was passiert sei. „Deshalb gibt es für mich meinen Grund, darüber weiter zu diskutieren“, so Rangnick weiter.

Martial und Lingard hatten in den vergangenen Wochen über ihre Social-Media-Kanäle Rangnick widersprochen.

Martial hatte vor seinem Wechsel auf Leihbasis zum FC Sevilla dem Trainer via Instagram Kontra gegeben, nachdem dieser behauptet hatte, habe sich geweigert, gegen Aston Villa zu spielen.

Lingard wiederum hatte auf Twitter gepostet, dass sein „Kopf frei“ sei, nachdem Rangnick gesagt hatte, der Spieler habe um ein paar Tage Auszeit gebeten, um „seinen Kopf frei zu bekommen“.