Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine Entscheidung im Fall Dynamo Dresden vertagt.

„Nach Abschluss der Beweisaufnahme erhalten Dynamo Dresden und der DFB-Kontrollausschuss bis zum 4. August Gelegenheit, ergänzend Stellung zu nehmen“, teilte Oskar Riedmeyer, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts, im Anschluss an die mündliche Verhandlung am DFB-Campus in Frankfurt am Main mit.

Schlimme Ausschreitungen in Dresden
Schlimme Ausschreitungen in DresdenSchlimme Ausschreitungen in Dresden© picture-alliance/dpa/SID/Sebastian Kahnert

Das Bundesgericht werde „dann am 6. August im schriftlichen Verfahren eine Entscheidung verkünden, die auch ein abschließendes Urteil sein kann“, hieß es am Dienstag weiter.

2. Bundesliga: Noch immer keine finale Entscheidung nach Skandal-Spiel

Zweitligist Dresden und der DFB-Kontrollausschuss hatten jeweils Berufung gegen das vorangegangene Urteil des DFB-Sportgerichts vom 5. Juni 2026 eingelegt.

Nach den skandalösen Ausschreitungen beim Heimspiel in der 2. Bundesliga am 4. April gegen Hertha BSC (0:1) war Dynamo vom Sportgericht wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von 91.200 Euro sowie zu einem teilweisen Zuschauerausschluss für zwei Heimspiele verurteilt worden.