Beim hart umkämpften Sieg des FC St. Pauli gegen Greuther Fürth (3:2) hat sich ein Böller-Eklat ereignet. Nachdem Elias Saad die Führung für die Kiezkicker erzielt hatte (30.), war während des Jubels ein lauter Knall zu hören.
Es wurde ein Böller auf das Spielfeld geworfen, der in der Nähe der St.-Pauli-Bank liegen geblieben war. Zeugwart Kenta Kambara wollte in der Folge den Böller vom Spielfeld holen, allerdings explodierte dieser, als er dort war.
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Daraufhin wurde die Partie nach dem Tor nicht wieder angepfiffen. Der Zeugwart wirkte geschockt und benommen. Es wurde sich daraufhin um ihn gekümmert, äußere Verletzungen waren auf den ersten Blick nicht zu erkennen.
St. Pauli mit spätem Siegtreffer
Der Schuldige wurde offenbar schnell ausfindig gemacht und unter Applaus von den Rängen aus dem Stadion geführt.
Die Partie wurde nach kurzer Unterbrechung schnell wieder angepfiffen. Dies nutzen die Gastgeber sofort aus und erhöhten durch Oladapo Afolayan auf 2:0 (33.). Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit erzielte Armindo Sieb für Fürth den Anschlusstreffer (44.).
St. Pauli festigt Tabellenführung
Nach der Pause glichen die Kleeblätter durch Simon Asta sogar aus (59.). Den Schlusspunkt setzten aber wieder St. Pauli: Saad erzielte den späten Treffer zum 3:2-Sieg (81.).