2003 erschien das erste Call of Duty, mit dem Activision nicht nur einen Siegeszug im FPS-Segment, sondern am gesamten Spielemarkt startete. Der Überraschungserfolg erhielt 2005 einen ersten Nachfolger mit Call of Duty 2, von da an veröffentlichte man jährlich einen neuen Titel der Reihe. Nun berichtet Industriespezialist Jason Schreier, dass diese Tradition ein Ende finden soll.
Ihm sei zugetragen worden, dass Activision der Reihe eine Auszeit gönnen wollen, nachdem die aktuellsten Releases nicht mehr den Erfolg einfahren konnten, den man sich erwartet hatte. Intern soll darum der jährliche Release-Zyklus generell infrage gestellt worden sein. Doch die Debatte scheint noch tiefgründigere Fragen aufzuwerfen. Nämlich die, ob neue Vollpreistitel wie Vanguard nicht unter F2P-Angeboten wie Warzone leiden würden.
Activision beschwichtigt
Nach dem Aufkeimen der Gerüchte meldeten sich Activision recht schnell selbst zu Wort. Sie versprechen, dass Call of Duty nicht aufhören werde, über die nächsten Jahre Inhalte zu bieten. „Wir haben eine aufregende Palette an Premium- und F2P-Call-of-Duty-Erfahrungen für dieses Jahr, das nächste und darüber hinaus. Wir freuen uns darauf, weitere Einzelheiten bekanntzugeben, wenn die Zeit reif ist.“ Dass COD weiterhin floriert, steht außer Frage, doch das Statement des Activision-Sprechers dementiert in dieser Form nicht, dass 2023 das erste Jahr ohne Vollpreis-COD sein dürfte.
Schreier‘s Quellen zufolge wird der diesjährige Titel nach Release mit DLCs versorgt, außerdem stünde für 2023 ein neues F2P-Online-Game an. Letzteres ist womöglich das nächste große Kapitel für das Battle Royale, Call of Duty: Warzone.