Die zweite Partie des Tages zwischen DRX und FPX stand von Beginn an unter einer klaren Ansage: Make or Break.

Egal, welches Team diese Partie verlieren sollte, scheidet aus dem Turnier aus und wird nicht die Chance erhalten, am Ende doch als Sieger die Valorant Champions beenden zu können.

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Entsprechend konsequent agierten beide Mannschaften und nahmen sich gegenseitig eine Runde nach der anderen ab. Bereits die erste Karte, Icebox, entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe, in deren Verlauf es zunächst keinen klaren Favoriten zu geben schien, jedoch behielten die Koreaner von DRX schlussendlich die Nerven und sicherten sich mit 13 zu 10 gewonnen Runden die erste Map.

Das Comeback des Jahres?

Auf Haven wollten die Europäer von FPX direkt die passende Antwort liefern und zurückschlagen, was dem Team zunächst auch gelang. Mit einer zwischenzeitlichen Führung von 9 zu 2 schien es beinah so, als würde den Zuschauern eine entscheidende dritte Map ins Haus stehen. Dann holte DRX jedoch selbst zum Konter aus und präsentierte eine spielerische Leistung, die nicht anders als atemberaubend zu beschreiben ist.

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Runde um Runde kämpften sich die Koreaner zurück ins Spiel, legten am Ende eine Siegesserie von zehn aufeinanderfolgenden Durchläufe hin und zwangen die vermeintlichen Sieger in die Knie. Mit 13 zu 9 gewonnen Runden bewies DRX so starke Nehmerqualitäten und bewahrte sich die Chance auf die Teilnahme im großen Finale, während die Spieler von FPX ihre sieben Sachen packen müssen und aus dem Turnier ausscheiden.

Nun bekommt es DRX im Lower Bracket Finale mit OpTic Gaming zu tun, die zuvor gegen LOUD den Kürzeren zogen.