Frankreichs Tour-Hoffnung Paul Seixas ist bei der zweiten Etappe der Tour de France nur knapp einem Sturz entronnen. Der 19-Jährige befand sich nach einem Defekt rund 30 Kilometer vor dem Ziel knapp hinter dem Peloton, als es zu einer gefährlichen Situation mit einem Auto kam.

„Achtung, Achtung, Achtung“, entfuhr es ARD-Kommentator Florian Naß, als ein roter Wagen der Tour-Organisation nach links ausscherte, um ein stehen gebliebenes Auto zu überholen. Das Trio um Seixas reagierte schnell genug und nutze die schmale Gasse auf der linken Straßenseite, um dem Auto auszuweichen.

„Das ist ganz gefährlich sowas. Glück gehabt, dass das Fahrzeug noch leicht rechts rüber fahren konnte uns dass da noch ein bisschen Platz war“, zeigte sich Experte Fabian Wegmann erleichtert.

Bei der Tour kam es fast zu einem gefährlichen Unfall
Bei der Tour kam es fast zu einem gefährlichen UnfallBei der Tour kam es fast zu einem gefährlichen Unfall© Screenshot ARD

Seixas beschwerte sich beim Fahrer des Wagens noch mit einem Handzeichen, ehe er sich wieder dazu aufmachte, die Lücke nach vorne zu schließen. Dies gelang dem Rad-Shootingstar rund fünf Kilometer später auch.

Seixas trägt die französischen Hoffnungen

Frankreich wartet seit dem Erfolg von Bernard Hinault im Jahr 1985 auf einen Tour-Gesamtsieg. Seixas hat sich in den letzten Monaten zum Hoffnungsträger einer ganzen Nation entwickelt. Der 19-Jährige gewann die Baskenland-Rundfahrt und war im Frühjahr mehrmals der hartnäckigste Verfolger von Tadej Pogacar. Für Seixas ist es jedoch der erste Auftritt bei einer Grand Tour.