Der Ausraster von Sadio Mané nach dem 0:3 gegen Manchester City im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League und seine handfeste Attacke gegen Mitspieler Leroy Sané in der Kabine des FC Bayern ist auch in der Heimat des FC-Bayern-Star ein Thema.
Der ehemalige senegalesische Nationalspieler Diomansy Kamara äußerte sich nun in seiner Instagram-Story zu Manés Schlag in das Gesicht von FCB-Teamkollege Leroy Sané – und wählte dabei kryptische Worte, die sich allerdings eher nach Zuspruch für die Hauptperson des Eklats anhören.
„Man darf nicht mit jedem lachen. Lachen ist viel zu galant, es öffnet die Tür für Respektlosigkeit. Wenn du beleidigst, erntest du, was du einfach nur gesät hast. Verstehe, wer kann“, zitiert auch das Portal seneweb.com Kamaras Ausführung in französischer Sprache.
„Wir werden bei Bedarf darauf zurückkommen, insha‘Allah. Wir fassen unsere senegalesischen Stars nicht an“, so Kamara, der heute als Consultant tätig ist, weiter.
Wirbel nach Mané-Schlag gegen Sané auch im Senegal
Der in der Öffentlichkeit bisher stets als besonnen, zurückhaltend und sozial engagiert geltende Mané, Nummer 10 und Kapitän des Senegals sowie Afrikas Fußballer des Jahres 2022, dürfte alsbald auch eine Reaktion der Bayern-Bosse erwarten.
Nach SPORT1-Informationen berieten die Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Mittwoch eingehend und diskutierten mögliche Konsequenzen für den Starspieler, der im Sommer als 32-Millionen-Transfer vom FC Liverpool gekommen war.
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FCB-Bosse beraten nach Mané-Knall
Bis zum Ende der Woche ist mit einem offiziellen Statement der Münchner zu rechnen.
Trainer Thomas Tuchel wird in jedem Fall am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim die Gelegenheit haben, sich zu dem Thema zu äußern.
Mitspieler auf Distanz zu Mané
Ohnehin stellt sich die Frage, ob das Bayern-Team jetzt endgültig von Mané abrückt. Nach SPORT1-Informationen rätselten zuletzt schon mehrere Mitspieler über seine schwachen Leistungen – auch im Training.
Hinzu kam ein angeblicher Disput mit Ex-Coach Julian Nagelsmann. Mané, so heißt es, trete intern überhaupt nicht als Teamplayer auf.