Der „Titan“ hat ernst gemacht!
Beim PDC Darts Players Championship 6 in Barnsley zeigte sich Dirk van Duijvenbode in Bestform. Der Niederländer flog im Finale gegen Ryan Searle zu einem 8:4-Sieg und zauberte dabei sechsmal die 180 ins Board. Am Ende stand er bei einem Drei-Dart-Average von 103,92 Punkten.
Gleich zu Beginn machte er klar, dass sein Kontrahent an diesem Abend, wenn er den Sieg davontragen will, sein bestes Darts abliefern muss. Dass er dazu in der Lage ist, bestätigte van Duijvenbode nach dem Sieg. „Er ist gut, sehr gut. Ich bin immer froh, wenn ich ihn schlagen kann“, zollte er Searle Respekt.
An diesem Abend war der „Titan“ jedoch nicht zu besiegen. Nach zwei Highfinishes mit 142 und 148 Punkten lag van Duijvenbode schnell mit 2:0 in Führung und ließ sich den Erfolg auch nicht mehr nehmen.
Nach 2021 und 2022 sowie dem Erfolg bei der Players Championship 4 in diesem Jahr ist es insgesamt der vierte Tageserfolg für den 30-Jährigen in dieser Wettbewerbsserie der Pro Tour.
Dirk van Duijvenbode haut auch MvG raus
Und dieser Erfolg Nummer vier hatte es in sich: Auf dem Weg zum Triumph hämmerte er in sieben Spielen gleich fünfmal einen Average jenseits der 100-Punkte-Marke ins Board. Das Punkte-Highlight war sein Duell mit Cameron Crabtree in der Runde der letzten 32. Dem Engländer ließ er mit 115,70 Punkten im Schnitt nicht den Hauch einer Chance. Der 6:1-Erfolg war damit nur noch Formsache.
Dazu setzte er noch ein echtes Ausrufezeichen im Viertelfinale. Niemand Geringeres als Michael van Gerwen bekam dort eine 2:6-Abreibung verpasst – und das, obwohl „Mighty Mike“ einen Drei-Dart-Average von 101,91 Punkten hinlegte. Das war aber nicht genug. Der „Titan“ toppte das noch mit 102,38 Punkten.
Weniger erfolgreich verlief das Turnier im Metrodome jedoch für die deutschen Spieler. Das beste Ergebnis lieferte Ricardo Pietreczko ab. Der 28-Jährige scheiterte in Runde drei am späteren Finalisten Searle mit 1:6.
Zuvor waren bereits Martin Schindler, Pascal Rupprecht, Florian Hempel und Gabriel Clemens, Deutschlands aktuell bestplatzierter Spieler in der PDC Order of Merit, in Runde zwei gescheitert. Für Daniel Klose war bereits nach einem Spiel Schluss.