Das war mal wieder eine Machtdemonstration: Die Golden State Warriors haben einen ungefährdeten 132:95-Sieg gegen die San Antonio Spurs eingefahren.
Shooting Guard Jordan Poole stahl dabei dem zuletzt so stark auftrumpfenden NBA-Megastar Stephen Curry die Show, avancierte mit 36 Punkten bei starken Quoten aus dem Feld (13/20) zum Topscorer der Partie.
Curry hingegen kam auf lediglich 16 Punkte, was jedoch für den Verlauf des Spiels unbedeutend war.
Warriors stark – Curry hält sich zurück
Schon früh deutete sich an, dass die Warriors das Spiel für sich entscheiden werden. Bereits zur Halbzeit stand eine 16 Punkte-Führung, die in einem starken dritten Viertel (38:23) nochmal deutlich ausgebaut wurde, so dass MVP-Anwärter Curry von Head Coach Steve Kerr geschont wurde und nur auf 27 Minuten Spielzeit kam. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA).
Neben Poole bekamen vor allem die Talente Jonathan Kuminga und Moses Moody mehr Wettkampfpraxis als sonst – und nutzten diese auch: Kuminga schaffte15 Punkte, Moody sammelte elf Zähler ein.
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Einen Abend zu vergessen erlebten dagegen die Spurs. Bester Scorer war noch Keldon Johnson (15 Punkte). Der Small Forward stand mit 5 von 15 Versuchen aus dem Feld dabei exemplarisch für eine desaströse Wurfleistung des gesamten Teams (36 Prozent).
Nach einem schlechten Saisonstart stehen die Warriors weiterhin auf dem 13. Tabellenplatz der Western Conference, die Spurs mit einem Sieg mehr auf Rang zehn. (DATEN: Alle Tabellen der NBA).
Heat-Duo entscheidet Duell mit Spurs
Die Miami Heat behaupteten sich mit 113:112 gegen die Phoenix Suns. Bester Mann auf dem Feld war Bam Adebayo, der 30 Punkte auflegte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)
Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams fanden schnell ihren offensiven Rhythmus, die Mannschaft von Erik Spoelstra ging mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Danach drehten die Suns jedoch auf und entschieden das dritte Viertel deutlich für sich.
Im Schlussviertel kamen die Heat zurück, und vor allem Adebayo war für das Comeback verantwortlich. 14 seiner 30 Punkte erzielte der Center im entscheidenden Viertel und war so maßgeblicher Faktor für die Aufholjagd.
Dabei duellierte er sich vor allem mit Phoenixs bestem Akteur Devin Booker (25 Punkte).
Die beste Szene des Spiels gehörte jedoch Jimmy Butler. Bei 35 Sekunden auf der Uhr brachte Adebayo die Heat durch zwei Freiwürfe mit 113:112 in Führung. Danach hatten die Suns zunächst die Chance durch Cameron Payne in Führung zu gehen, der jedoch vergab. Danach probierte es Booker, der bei sechs Sekunden zum Pull-Up-Jumper ansetzte, jedoch von Butler geblockt wurde.