Großer Ärger in der NBA!

Steve Kerr ließ seinem Unmut nach der 108:110-Niederlage seiner Golden State Warriors gegen die San Antonios Spurs freien Lauf. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

„Die Fouls am Ende waren bizarr… Ich bin schockiert“, schimpfte der 56-Jährige.

Fouls in Schlussphase sorgen für Ärger bei Kerr

Was war passiert? Warriors-Star Andrew Wiggins wurde in den Schlusssekunden der Partie ohne gute Handlungsoptionen an der Seitenlinie gefoult und traf den ersten von zwei Würfen zur Führung.

Nach dem verworfenen zweiten schnappte sich Jakob Pöltl von den Spurs den Rebound. Das Eingreifen von Gegenspieler Kevin Looney werteten die Schiedsrichter ebenfalls als Foul, weshalb der Österreicher an die Freiwurflinie durfte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Er verwandelte einen Versuch zum Ausgleich, ehe sich sein Teamkollege Keldon Johnson den Ball griff und 0,4 Sekunden vor Ablauf der Uhr zum Siegtreffer versenkte. Beide Foulentscheidungen waren umstritten.

Poole und Richardson beste Werfer

„Ich weiß nicht, wie solche Pfiffe gemacht werden können. In den beiden Situationen, eine für uns und eine gegen uns, auf Foul zu entscheiden, ist für mich unverständlich“, wetterte Kerr. Er war sauer darüber, dass die Referees das Spiel letztlich entschieden hatten. „Spieler sind dazu da, um das Spiel zu entscheiden“, stellte Kerr klar.

Sein Ärger war vermutlich auch deshalb so groß, da sich Golden State trotz zwischenzeitlichem 14-Punkte-Rückstand zurückgekämpft hatten – um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen.

In Abwesenheit des verletzten Stephen Curry waren Jordan Poole mit 28 und Klay Thompson mit 24 Punkten die besten Scorer des Drittplatzierten der Western Conference. Bei den Spurs, die im Westen als Elfte noch um die Playoffs kämpfen, war Josh Richardson mit 19 Zählern bester Werfer. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

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