Commissioner Adam Silver will das „Hack-a-Shaq“ aus der NBA verbannen.
Am Rande des Playoff-Spiels zwischen Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks und den Houston Rockets (128:130) erklärte Silver, die Strategie, schlechte Freiwerfer absichtlich zu foulen, sei „nicht sehr unterhaltsam“ und störe den Spielfluss (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).
„Trotzdem bin ich gespalten. Eigentlich wollte ich die Regel sofort ändern, nach vielen Meetings mit Managern und Trainern bin ich aber auch der Meinung, dass die Spieler ihre Freiwürfe treffen müssen. Wir werden umsetzen, was für das Spiel am sinnvollsten ist“, sagte Silver bei „ESPN.com“.
Die Diskussion innerhalb der Liga drehe sich um die Balance zwischen Unterhaltung und Strategie. „Bei den Meeting im Sommer wird alles auf dem Prüfstand stehen und besprochen, wie die Regeln in Zukunft sein sollten“, ergänzte Silver.
Das „Hack-a-Shaq“ kam in den 90er Jahren zu seinem Namen. Damals war Superstar und legendär schwacher Freiwerfer Shaquille O’Neal der Leidtragende (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 23.30 Uhr: Inside US Sports).
Aktuell sind häufig DeAndre Jordan (Los Angeles Clippers) und Dwight Howard (Houston Rockets) die prominentesten Opfer.