Asien-Meisterschaft: Verlegung trifft auch Bayern
Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region soll das Turnier später stattfinden. Am Austragungsort Saudi-Arabien wird festgehalten.
Die Asien-Meisterschaft in Saudi-Arabien ist aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region verschoben worden. Wie die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) mitteilte, werde das Turnier nun vom 23. Dezember 2027 bis zum 21. Januar 2028 ausgetragen – und damit fast ein Jahr später als ursprünglich geplant (7. Januar bis 5. Februar 2027).
Am Austragungsort hielt die AFC zunächst fest. Es seien „außergewöhnliche Umstände eingetreten, die die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs gemäß des ursprünglichen Zeitplans unmöglich machen“, teilte die AFC mit und nannte vor allem „erhebliche logistische Schwierigkeiten und Reiseeinschränkungen“ als weitere Gründe. Der neue Termin sei der FIFA zur Genehmigung vorgelegt worden.
FC Bayern: Zwei Verteidiger bleiben in München
Die Verlegung hat auch Auswirkungen auf die Bundesliga, denn unter anderem stehen dem FC Bayern im Januar dann weiterhin Hiroki Ito (Japan) und Min-jae Kim (Südkorea) zur Verfügung. Ebenfalls wird Borussia Mönchengladbach davon im Abstiegskampf stark profitieren, denn im Kader von Trainer Alexander Blessin stehen mit Kevin Diks (Indonesien), Ko Itakura, Daika Hashioka, Zento Uno, Shuto Machino (alle Japan) und Jens Castrop (Südkorea) insgesamt sechs potenzielle Nationalspieler von asiatischen Nationen. In dem ursprünglichen Turnier-Zeitraum hätten sechs Bundesliga- und zwei Champions-League-Spieltage stattgefunden.
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Zuvor waren bereits andere in Saudi-Arabien geplante Events verlegt worden, wie der „Six Kings Slam“ der besten Tennisspieler. Die traditionsreiche Rallye Dakar unter anderem wird statt im Wüstenstaat in Portugal und Marokko stattfinden.