Deutsche Triathlon-Hoffnung peilt WM-Coup an

von SID
Deutsche Triathlon-Hoffnung peilt WM-Coup an

Die beste deutsche Triathletin Lisa Tertsch braucht mindestens einen Podestplatz beim Finale. Die Mission Gold wird diesmal ganz schwer.

Titelverteidigerin Lisa Tertsch peilt beim Finale der World Championship Series der Triathleten eine erneute WM-Medaille an. Die Weltmeisterin des Vorjahres reist als Vierte der Gesamtwertung zum entscheidenden Rennen ins spanische Pontevedra und könnte noch den Sprung aufs Podest schaffen. Ein dritter Platz im Abschluss-Wettkampf würde der 27-Jährigen zu Bronze reichen, sofern sie die derzeitige Gesamtdritte Tilda Mansson aus Schweden hinter sich lässt.

Für die erfolgreiche Titelverteidigung müsste allerdings schon alles zugunsten von Tertsch laufen. Grundvoraussetzung wäre ein eigener Sieg im Rennen am Samstag (18.00 Uhr), gleichzeitig dürften die WM-Führende Cassandre Beaugrand aus Frankreich nicht über Platz sieben und die aktuell zweitplatzierte Britin Beth Potter nicht über Rang vier hinauskommen. Dann wäre die Darmstädterin dank des aufgewerteten Final-Wettkampfs mit 4812 Punkten doch wieder Weltmeisterin.

Tertsch will eine WM-Medaille

Die Formkurve passt auf jeden Fall, in den vergangenen vier Rennen der WM-Serie hatte es Tertsch stets aufs Podest geschafft. Zudem hatte sie sich im Juni zur Europameisterin gekrönt. Bei den Männern haben die Deutschen beim WM-Finale keine Medaillenchance mehr. Der in der Gesamtwertung als Bestplatzierter auf Platz zehn liegende Henry Graf muss verletzt passen, somit geht es für Paris-Olympiasieger Tim Hellwig und Co. am Sonntag (18.00 Uhr) hauptsächlich um ein gutes Einzelergebnis.