Álvarez: Barca-Boss packt aus
"Vielleicht war es auch während meiner Zeit bei Bayern so"
Barcas Sportdirektor Deco schildert das Vorgehen der Katalanen im Werben um Julián Álvarez und weist Kritik zurück. Auch zu anderen Personalien bezieht der Ex-Profi Stellung.
Barcelonas Sportdirektor Deco hat detaillierte Einblicke in die erfolglosen Bemühungen gegeben, Julián Álvarez zu verpflichten. In einem Interview mit El Món a RAC 1 bestätigte der frühere Profi, dass die Blaugrana Atlético Madrid ein Angebot über 100 Millionen Euro unterbreitet habe.
„Wir haben alles richtig gemacht. Wir haben 100 Millionen Euro geboten, zahlbar über drei Jahre, und es gab keine Reaktion“, schilderte Deco. Barca-Präsident Joan Laporta habe mehrfach respektvoll mit Atlético gesprochen.
Deco wies damit Vorwürfe von Atlético-Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín zurück: „Wir wollten Julián verpflichten, und sie wollten ihn nicht verkaufen. Das ist kein Problem, aber sie können nicht sagen, dass wir nicht respektvoll gehandelt haben.“ Barca habe Álvarez „nicht gebeten, während der Weltmeisterschaft zu verkünden, dass er Atlético verlassen will“.
FC Barcelona: Silva passte nicht ins Budget
Zum inzwischen geschlossenen Transferfenster sagte Deco, Barcelona habe gezielt nach technisch starken Akteuren gesucht. Anthony Gordon sei dabei der Spieler gewesen, der am besten zum gewünschten Profil gepasst habe. Der Engländer habe nach Decos Darstellung auf einen Wechsel gedrängt. Bernardo Silva sei zwar ein herausragender Spieler, habe aber weder zum gesuchten Profil noch zu den finanziellen Rahmenbedingungen gepasst.
Bei Rodri habe Barca ebenfalls erst gehandelt, als sich laut Deco eine Möglichkeit ergeben habe. „Als wir hörten, dass Rodri City möglicherweise verlassen würde, sprach ich mit Hugo Viana (Sportdirektor von Manchester City; Anm. d. Red.) und rief ihn an, um mich zu vergewissern, ob es stimmte. Er sagte mir, er habe ein Angebot zur Vertragsverlängerung, aber falls ein weiteres Angebot einkäme, könnten sie ihn nicht halten“, erklärte Deco. Nach der Zustimmung von Barca-Trainer Hansi Flick seien dann die Gespräche mit Rodris Berater aufgenommen worden.
Adeyemi? Deco lässt aufhorchen
Auch zur Verpflichtung von Karim Adeyemi äußerte sich der Verantwortliche der Katalanen: „Wir hätten den Adeyemi-Transfer auch nächste Saison abschließen können, aber wir haben es jetzt getan.“
Deco verteidigte zudem die zurückhaltende Informationspolitik des Klubs. Neben ihm, Trainer Hansi Flick und Bojan Krkić (Co-Sportdirektor, Anm. d. Red.) seien nur wenige weitere Personen in die Planungen eingebunden. Vorzeitige Veröffentlichungen seien bei Transfers nach seiner Ansicht schädlich.
Zum Saisonstart meinte Deco, ihn überzeuge vor allem die Haltung der Mannschaft im täglichen Training: „Wenn dich das, was du in den Spielen siehst, noch überrascht, macht dich das umso glücklicher und gibt Sicherheit.“
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.