Lamine Yamal spricht über Erfahrung mit Rassismus
Ballon d'Or? "Glaube nicht, dass ich darum bitten muss"
Lamine Yamal findet in einem Interview deutliche Worte. Der 19-Jährige erklärt, wie er mit Rassismus umgeht und auch wie er einen Vorfall im Clásico erlebte.
Ehrliche Worte von Lamine Yamal. Der Superstar des FC Barcelona hat mit dem Ex-Spieler und Journalisten Jorge Valdano bei Movistar Plus offen über seine Erfahrungen mit Rassismus gesprochen.
Auf Valdanos Frage, ob er Rassismus unmittelbar erlebt habe, antwortet Yamal: „Ja, 1000 Mal.“ Der Spanier erklärte im Anschluss: „Die Menschen sind indirekt rassistisch dir gegenüber, aber vielleicht merken sie es nicht. Viele Kommentare, viele Blicke. Sie sind rassistisch, und sie merken es nicht.“
Yamal wuchs im Arbeiterviertel Rocafonda der katalanischen Stadt Mataró nahe Barcelona auf. Hier habe er so viel erlebt, dass ihn solche Erfahrungen kaum mehr treffen würden. Auch wenn er klarstellte, dass solch ein Verhalten niemals als normal akzeptiert werden dürfe.
La Liga: Yamal spricht über Rassismus-Vorfall am Rande des Clásico
Der Offensivspieler des FC Barcelona sprach auch über die rassistischen Beleidigungen, die er während eines Clásico im Bernabéu erlebt hatte.
Damals hatte ein Zuschauer ihn und seinen Teamkollegen Raphinha beleidigt: „Dass diese Person mich schwarz nennt, wird mich nicht stören. Ich bin schwarz, ich bin nicht irgendeine Farbe. Anders ist aber, wie er es gesagt hat, weil er es sehr abwertend sagte.“ Er wolle sich dennoch während eines Spiels nicht von einem Zuschauer provozieren lassen, der ihn respektlos behandele.
LaLiga hatte die Vorfälle aus dem Clásico im Oktober 2024 bei der Nationalpolizei angezeigt. Ein identifizierter minderjähriger Zuschauer räumte die Tat später ein, akzeptierte 30 Stunden sozialpädagogische Maßnahmen und darf ein Jahr lang keine offiziellen Spiele besuchen.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.