Fünf Starts, drei Medaillen – und ein positives Fazit. „Das war für uns eine sehr besondere Europameisterschaft“, sagte Carmen Bruckmann, Trainerin der deutschen Para Judo-Nationalmannschaft nach der Heim-EM in Heidelberg: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschneiden. Wir haben gesehen, dass wir international konkurrenzfähig sind, und haben gleichzeitig erlebt, wie unsere jungen Athletinnen und Athleten an solchen Aufgaben wachsen.“
In Abwesenheit von Lennart Sass, der wegen einer nicht abgeschlossenen Klassifizierung nicht teilnehmen durfte, holten sich Isabell Thal und Daniel Goral Silber. Vanessa Wagner gewann nach einer längeren Wettkampfpause zudem überraschend Bronze. „Ich bin wahnsinnig glücklich, weil ich mit allem gerechnet habe, aber nicht damit, hier in Heidelberg eine Medaille zu gewinnen“, sagte Wagner.
Der Blick ging aber bereits voraus. Vom 25. bis 27. September finden in Tiflis/Georgien die Weltmeisterschaften statt. „Auch dort fahren wir hin, um Medaillen zu gewinnen“, betonte Bruckmann. Der Paralympicsdritte Sass hofft nun, dass seine Klassifizierung bis dahin erfolgt ist.