Casper Ruud ist beim Masters 1000 in Cincinnati schon bei seinem Auftaktmatch ausgeschieden – und das auf bittere Art. Der 27-jährige Norweger (Weltrangliste: 17), an Position elf gesetzt, gab in der zweiten Runde gegen den Australier Christopher O’Connell (129) auf. Zu diesem Zeitpunkt lag Ruud nach verlorenem ersten Satz mit 5:7 sowie 1:2 im zweiten Durchgang zurück.

Unmittelbar nach dem ersten Durchgang nahm Ruud ein Medical Timeout. Behandelt wurde der frühere Weltranglisten-Zweite am unteren Rücken und im Bereich der Bauchmuskulatur. Wenige Minuten später war Schluss: Ruud konnte die Partie nicht fortsetzen und erklärte seine Aufgabe.

Für Ruud kommt der Rückschlag zur Unzeit, da das nächste Grand-Slam-Turnier bereits in zwei Wochen beginnt. In der vergangenen Woche hatte er in Montreal ebenfalls nicht überzeugen können. Dort unterlag er am 8. August in der dritten Runde Joao Fonseca 7:6 (6), 6:3.

O’Connell profitiert – nächste Runde gegen Fonseca oder Van De Zandschulp

O’Connell, der sich in Cincinnati über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, steht damit ohne großen Kraftaufwand in der nächsten Runde.

Dort trifft er entweder auf den Brasilianer Fonseca (26) oder auf Botic van De Zandschulp aus den Niederlanden (59). Ruud, dreimaliger Grand-Slam-Finalist, verpasst derweil wichtige Matchpraxis auf Hartplatz – und muss vor allem auf schnelle Besserung hoffen.


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