Vor dem Start der letzten Etappe der diesjährigen Tour de France Femmes hat Kasia Niewiadoma ihre Vorwürfe gegen Célia Gery bekräftigt. Die Canyon-SRAM-Fahrerin sieht in der Schlüsselszene der 8. Etappe einen klaren Verstoß gegen Fair Play.
Nach Darstellung der Polin habe Gery, Teamkollegin von Demi Vollering bei FDJ United-Suez, sie in einer schnellen Linkskurve bewusst Richtung Bordstein gedrängt. Niewiadoma verlor dadurch erheblich an Tempo, während Vollering an der Spitze davonziehen konnte.
Tour de France: Keine Strafe nach umstrittener Szene
Eine Sanktion der Jury gab es bis dahin nicht. Vollering nahm ihre Helferin in Schutz und erklärte laut Cyclingnews: „Ich bin sicher, sie hat das nicht mit Absicht gemacht.“ Die Gesamtführende ergänzte vor der letzten Etappe: „Solche Dinge passieren im Rennen manchmal einfach.“
Niewiadoma widersprach dieser Darstellung nun deutlich. „Ich war im Rennen, und ich weiß, wie sich das anfühlt, und ich fahre seit Jahren Rennen“, betonte sie.
Und weiter: „Ich habe meine Meinung gesagt. Ich weiß, was richtig ist und was vielleicht nicht unbedingt richtig ist. Es ist nicht so, dass ich mir Dinge ausdenke. Ich glaube, ich habe gesagt, was ich zu sagen hatte – und daran hat sich nichts geändert.“
Vor der letzten Etappe am Sonntag betrug der Vorsprung von Vollering, schon 2023 Gesamtsiegerin, acht Sekunden auf die Zweitplatzierte Niewiadoma. Die Polin machte klar, dass sie sich „einen fairen Kampf“ wünsche. An Rache denke sie trotz der aufgeheizten Atmosphäre aber nicht: „Leute, die mich kennen, wissen, dass ich nicht nachtragend bin.“
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.