Dorian Godon hat nachträglich offenbart, dass er die finalen neun Etappen der Tour de France mit vier gebrochenen Rippen bestritten hat. Der französische Meister aus dem Team Netcompany-Ineos stürzte im Finale der 12. Etappe nach Chalon-sur-Saône, die Tim Merlier (Soudal-QuickStep) gewann, und fuhr das Rennen trotzdem zu Ende.
Der Crash ereignete sich in den letzten Metern, als Godon nach eigener Darstellung über einen vor ihm gestürzten Fahrer abflog. Weil er nach der Ankunft in Paris weitere Beschwerden hatte, ließ er sich erneut untersuchen – erst ein MRT brachte die Diagnose ans Licht. Zusätzlich wurde ein Ödem an einem Wirbel festgestellt.
Diagnose erst nach der Tour
In einem Instagram-Post schilderte Godon den Ablauf: „Als ich wieder zu Hause war, habe ich mir ein paar Tage Ruhe gegönnt.“ Weil die Schmerzen blieben, habe man „zusätzliche Tests“ veranlasst.
„Anfang dieser Woche haben wir im MRT entdeckt, dass ich mir bei dem Sturz auf Etappe 12 vier Rippenbrüche zugezogen hatte, die auf dem Röntgenbild oder den Scans damals nicht zu sehen waren“, schrieb der Franzose.
Godon sitzt schon wieder auf dem Rad
Godon, eigentlich eher als Klassikerfahrer mit schnellem Finish bekannt, war bei der Tour vor allem für die Massensprints eingeplant. Sein bestes Ergebnis holte er vor dem Sturz als Achter auf der 7. Etappe nach Bordeaux – erneut gewann Merlier. Danach rutschte Godon in den Tageswertungen ab. Im Einzelzeitfahren der 16. Etappe wurde er 87.
Nach seinen Verletzungen ist der 28-Jährige bereits wieder auf dem Rad: „Ich habe wieder angefangen, Rad zu fahren – mit Zustimmung meines Trainers und des medizinischen Teams. Im Moment höre ich auf meinen Körper und nehme es Tag für Tag.“ Ob er wie vorgesehen beim GP Cycliste de Québec an den Start gehen kann, ist offen.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.