Michael Olise ist beim FC Bayern zu einem absoluten Weltstar gereift, dem jedoch der Ruf anhaftet, unsympathisch, gar arrogant zu sein – doch mit diesen Vorwürfen räumt Mitspieler Jonathan Tah nun vehement auf.
„Das, was man sieht von ihm, wirkt oft sehr in sich gekehrt, aber gleichzeitig mag er Fashion gerne, er zieht sich gerne ein bisschen wilder an“, erklärte Tah im Podcast von Tim Gabel.
„Dann haben viele schon gefragt: Ist der arrogant? Und ich: Nein, Mann“, führte der Innenverteidiger weiter aus und listete alle Vorzüge des Franzosen auf: „Der ist so ein lieber Mensch, der ist so höflich. Er ist so ein geiler Typ und voll lustig drauf.“
Tah verteidigt Olise
Olises introvertierte, bisweilen schüchterne Art lasse sich Tah zufolge ganz einfach erklären: „Er mag nur Kameras nicht so gerne. Er mag es nicht, in einem Interview zu sitzen und zu sprechen. Das macht ihn eigentlich noch sympathischer für mich.“
Die Leute würden diesen Wesenszug jedoch „falsch verstehen. Wenn er nicht so gut Fußball spielen würde, würde es vielleicht keinen jucken. Sie wollen ein bisschen mehr von ihm und kriegen das vielleicht nicht, aber das hat nichts damit zu tun, dass er arrogant ist.“
Der französische Nationalspieler, der jüngst auch bei der WM zu glänzen wusste, lässt lieber Taten statt Worte sprechen: In der vergangenen Saison sammelte Olise – aufgrund seiner ruhigen, gelassenen Art auch Mister Nonchalant genannt – bei den Bayern in 52 Pflichtspielen starke 53 Torbeteiligungen und wurde zum Spieler der Saison gewählt.