Weltstar Lionel Messi erholt sich nun doch in seiner Heimat von der bitteren Finalniederlage bei der Fußball-WM. Der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft, der auf den Empfang des entthronten Weltmeisters am Montag in Buenos Aires verzichtet hatte, ist am Dienstag in seiner Geburtsstadt Rosario eingetroffen. Dort wolle er mit seiner Familie urlauben, wie Quellen aus der Provinz Santa Fe der Nachrichtenagentur AFP bestätigten.
Demnach sei die Fußballikone gegen 6.30 Uhr Ortszeit (11.30 Uhr MESZ) mit einem Privatflugzeug gelandet, begleitet von seiner Frau Antonela Roccuzzo und den drei gemeinsamen Kindern.
Der Sportsender ESPN veröffentlichte ein Video, das den 39-Jährigen in einem grauen Minivan zeigt, wie er in eine gesicherte Wohnanlage in Funes fährt, einem Vorort von Rosario. Dort besitzt Messi ein Haus, in dem er sich bei Besuchen in der Region gewöhnlich aufhält.
WM: Messi nicht bei Fan-Feier
Messis Ankunft in Argentinien zwei Tage nach dem Endspiel gegen Spanien (0:1 n.V.) fällt in eine Zeit, in der sein Vater Jorge – der zugleich sein Berater und wichtigster Unterstützer ist – mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Zahlreiche von Messis Mitspielern und Trainer Lionel Scaloni hatten sich am Montag bereits von Tausenden Fans feiern lassen.
Messi spielte ein hervorragendes Turnier, erzielte acht Tore und lieferte vier Vorlagen. Im Finale aber tat sich der achtmalige Weltfußballer schwer. Nach dem Spiel brach er bei der Entgegennahme der Silbermedaille in Tränen aus. Bei Weltmeisterschaften hat er zwei Endspiele verloren (2014, 2026) und eines gewonnen – 2022 gegen Frankreich.