Als Schiri-Boss Pierluigi Collina verkündete, dass Slavko Vincic das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien am Sonntagabend ab 21 Uhr pfeifen wird, vergoss der Slowene Tränen der Freude.

Doch ausgerechnet bei Lionel Messi könnten Erinnerungen an den letzten großen Rückschlag bei einer Weltmeisterschaft wach werden.

Vincic pfiff bei Messis letzter WM-Pleite

Zum Auftakt der Endrunde 2022 leitete Vincic zuletzt eine Partie der Argentinier. Damals gab es ein 1:2 gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien trotz eines Messi-Tores in der zehnten Minute zum zwischenzeitlichen 1:0. Vincic zückte damals sechs Gelbe Karten gegen die Spieler aus Saudi-Arabien. Die Argentinier sahen gar keine Karten.

Nur Ángel di María und Papu Gómez aus der damaligen Startelf sind nicht mehr im Kader und dürften sich somit noch gut an den Tag erinnern.

Denn es war gleichzeitig auch die große Wende. Seitdem feierten in 13 Partien danach immer Messi und seine Kollegen bei Abpfiff als Sieger. Keine weitere Niederlage gab es seit dem 22. November 2022 in Katar.

Auch für Messi hat sich seitdem alles verändert. Einen WM-Titel und 14 Tore später trifft er nun aus einer ganz anderen Stimmung wieder auf Vincic.

Schiri leitete auch das letzte CL-Finale des BVB

Für den 46-Jährigen, der bei der Partie am Sonntag von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic als Assistenten unterstützt wird, ist es der bisherige Karrierehöhepunkt.

Vincic, der seit 2010 als FIFA-Schiedsrichter im Einsatz ist, hatte bereits drei Einsätze bei seiner zweiten Weltmeisterschaft. Zuvor leitete er die Gruppenspiele Brasilien gegen Marokko sowie Algerien gegen Jordanien und das Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador. Vincic verfügt über Erfahrung in großen Endspielen auf Klubebene, darunter das Champions-League-Finale 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) in London.