Skibergsteigen bleibt zumindest für eine weitere Auflage der Winterspiele im olympischen Programm. Die Sportart, die im Februar in Mailand/Cortina d’Ampezzo debütiert hatte, wurde durch die 146. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die Spiele 2030 in den französischen Alpen bestätigt.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte mit ihrer Exekutive „SkiMo“ den Weg bereitet, die Anerkennung durch die Vollversammlung galt als Formsache.

Was passiert mit der Nordischen Kombination?

„Die Welt hat bisher nur einen flüchtigen Eindruck davon erhalten, was das Skibergsteigen zu bieten hat – und die französischen Alpen bilden die perfekte Bühne, um dessen volles Potenzial zu präsentieren“, sagte die Französin Emily Harrop, Olympiasiegerin in der Mixedstaffel. Der kommende Gastgeber vereine „die Berge, die Kultur, das Fachwissen und die Leidenschaft“ für das Skibergsteigen.

Eine Entscheidung über die Zukunft der Nordischen Kombination steht dagegen aus. Der traditionsreiche Mix aus Skispringen und Skilanglauf ist für Frankreich 2030 ebenso fraglich wie die Snowboard-Disziplin Parallelslalom.

Die IOC-Exekutive will „in wenigen Wochen“ nach der Session eine endgültige Entscheidung über das Programm der nächsten Winterspiele treffen.