Die belgische Nationalmannschaft kommt auch im zweiten Gruppenspiel der WM gegen den Iran (0:0) nicht über ein Unentschieden hinaus. Dabei litt der Sohn von Kevin De Bruyne auf der Tribüne mit.

Die TV-Kameras hielten fest, wie der zehn Jahre alte Mason Milian nach der vermeintlichen Führung des Iran weinend in den Armen seiner Mutter Michèle Lacroix lag.

Der Sohn von Kevin De Bruyne muss getröstet werden
Der Sohn von Kevin De Bruyne muss getröstet werdenDer Sohn von Kevin De Bruyne muss getröstet werden© ZDF

Diese tröstete ihn zunächst und dann gab es auch noch gute Nachrichten vom VAR. Denn der Treffer von Mehdi Taremi wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen – es blieb also beim 0:0.

WM: Die Torhüter überragen

Trotz eines dominanten Auftritts und über 80 Prozent Ballbesitz in der ersten Hälfte scheiterten die Roten Teufel immer wieder am iranischen Keeper. Alireza Beiranvand erwischte einen absoluten Sahnetag und hielt das Unentschieden für den Iran fest. Auch Belgiens Thibaut Courtois zeigte starke Paraden.

Der Frust bei De Bruyne und seinen Teamkollegen nach dem Abpfiff war groß. De Bruyne war beim Gang in die Katakomben sichtlich enttäuscht.

Kevin De Bruyne nach dem Abpfiff
Kevin De Bruyne nach dem AbpfiffKevin De Bruyne nach dem Abpfiff© IMAGO/STEINSIEK.CH

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland (27. Juni, 5 Uhr MESZ) stehen die Belgier gehörig unter Druck. Sollte es nicht für einen Sieg reichen, droht wie schon 2022 in Katar das Aus in der Gruppenphase.