Kaum ist Adi Hütter da, muss der alte und neue Trainer von Eintracht Frankfurt schon um den Verbleib von Senkrechtstarter Nathaniel Brown beim hessischen Fußball-Bundesligisten bangen. Wie SPORT1 bereits berichtete, beschäftigt sich der FC Bayern intensiv mit einem möglichen Wechsel des 22 Jahre alten Nationalspielers.

Bei seiner Vorstellung am Montag sprach Hütter offen über die Zukunft von Brown: „Er ist ein toller Spieler, ein moderner Außenverteidiger. Mit seiner Schnelligkeit ist er wie geschaffen für große Vereine und ein Objekt der Begierde.“

Nathaniel Brown (r.) steht beim FC Bayern auf dem Zettel
Nathaniel Brown (r.) steht beim FC Bayern auf dem ZettelNathaniel Brown (r.) steht beim FC Bayern auf dem Zettel© IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Am Tag zuvor hatte Brown eine starke Vorstellung im Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland (4:0) geliefert. Der in Amberg geborene Linksverteidiger steht noch vier Jahre bei der Eintracht unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf 40 Millionen Euro taxiert.

Krösche: „Müssen Transfererlöse erwirtschaften“

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche deutete derweil an, dass die Frankfurter in diesem Sommer nicht jeden Leistungsträger werden halten können. 

„Wir müssen Transfererlöse erwirtschaften“, betonte der Verantwortliche. „Wir wollen den Kader reduzieren auf 17 oder 18 Spieler, die auf einem gewissen Level sind.“

Den Rest wolle die Eintracht mit Nachwuchsspielern auffüllen. „Ob wir das so schaffen, kann man noch nicht sagen“, fügte Krösche an.

Potenziellen Interessenten wie dem FC Bayern könnte die Frankfurter Vorgabe, Einnahmen aus Spielerverkäufen zu generieren, möglicherweise in die Karten spielen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)