Der frühere Formel-1-Star Ralf Schumacher blickt kritisch auf den jüngsten Fahrerwechsel in der Motorsport-Königsklasse.

Zwar sei „die Entscheidung vielleicht sogar nachvollziehbar, allerdings muss man auch sagen: Mitten in der Saison ist jetzt nicht gerade der feinste Stil“, erklärte der 48-Jährige über das Aus von Nyck de Vries bei Sky. Auf den 28-Jährigen folgt Altmeister Daniel Ricciardo bei AlphaTauri.

Bei Red Bull könne „man sich das leisten, aber für den Jungen ist es jetzt natürlich ein absolutes Todesurteil. Er wird danach auch nirgendwo mehr Fuß fassen können – meine Meinung“, sagte Schumacher weiter.

Schumacher: Warum nicht Mick?

De Vries hatte erst zu Saisonbeginn das Cockpit bei AlphaTauri übernommen. Zuletzt war die Kritik am Niederländer immer schärfer geworden. Insbesondere Red-Bull-Boss Helmut Marko hatte de Vries ins Visier genommen.

Schumacher zeigte sich derweil verwundert, dass sein Neffe Mick Schumacher kein Thema bei der Nachbesetzung der Cockpits im Red-Bull-Kosmos war: „Mick hätte zum Beispiel zur Verfügung gestanden, aber wir haben das oft diskutiert, aus irgendwelchen Gründen auch immer hat man sich gegen Mick entschieden und dann war es halt die nächste Wahl.“