Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt im Titelrennen der Handball-Bundesliga (HBL) dicht auf den Fersen von Spitzenreiter MT Melsungen. Der Tabellenzweite mühte sich gegen die HSG Wetzlar zu einem 34:32 (14:16), feierte den vierten Sieg in Folge und bleibt seit der Handball-WM ohne Makel. Die Rhein-Neckar Löwen verloren unterdessen sang- und klanglos mit 25:36 (11:17) beim VfL Gummersbach.
Gute Nachrichten hatte es für Hannover bereits vor der Partie gegeben. Renars Uscins wurde in dieser Woche zunächst zum Handballer des Jahres 2024 gewählt, am Mittwoch verlängerte der 22-Jährige zudem seinen Vertrag vorzeitig bis 2027.
Daher wurde der Nationalspieler vor dem Anwurf besonders laut von den 9503 Fans in der ZAG-Arena gefeiert. Wetzlar erwies sich jedoch beinahe als Partycrasher. Immer wieder wechselte die Führung und die HSG spielte äußerst stabil, stets begünstigt durch unkonzentrierte Abschlüsse von Hannover. Sieben Minuten vor Schluss ging die TSV dann aber wieder in Führung und gab diese im Anschluss nicht mehr her.
Deutlich klarer waren die Kräfteverhältnisse in Gummersbach. Nach einem ausgeglichenem Start verloren die Rhein-Neckar Löwen komplett den Faden. Noch weit vor Ende nahm Trainer Sebastian Hinze in der 39. Minute beim Stand von 13:25 seine letzte Auszeit. „Hört auf ohne Eier zu spielen“, forderte er lautstark von seinen Spielern – ohne Erfolg. Miro Schluroff glänzte für Gummersbach mit elf Treffern als bester Werfer.