Der Deutsch-Tunesier Jessin Ayari hat sein UFC-Debüt gewonnen. In der ausverkauften Hamburger Barclaycard Arena setzte sich der Nürnberger gegen „Judo“ Jim Wallhead nach Punkten durch, zumindest in den Augen der Jury.
Von Experten hagelte es allerdings Kritik an der Wertung, so nannte der MMA-Blog von SB Nation das Resultat „ziemlich armselig“.
Routinier Wallhead, der nach elf Jahren im Oktagon ebenfalls seinen ersten Fight für Branchenführer UFC absolvierte, ärgerte sich mächtig über das Urteil zugunsten Ayaris.
Ayari hat bei der UFC einen Vertrag über vier Kämpfe. Vor seinem Debüt gegen den für den Emil Meek eingesprungenen Engländer hatte er im SPORT-Interview angekündigt: “Wenn ich mit der ‚Performance of the Night‘ ausgezeichnet werde – dafür bekommt man 50.000 Euro – werde ich meine Familie irgendwo hin einladen.“
Diesen Preis muss er sich aber nach der durchwachsenen Vorstellung in Hamburg abschminken.