Die Profis des FC Bayern erhalten prominente Unterstützung im Meisterkampf mit Borussia Dortmund!

Kein Geringerer als Champions-League-Held Arjen Robben ließ sich an der Säbener Straße blicken und herzte seine alten Teamkollegen.

Der Rekordmeister veröffentlichte ein Video, in dem Robben unter anderem Thomas Müller, Kingsley Coman und Leon Goretzka innig umarmte. Wenig später äußerte sich Trainer Thomas Tuchel, ob es nicht sogar zu einem Kurzeinsatz von Robben gegen RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr – im SPORT1-Liveticker) reichen könnte.

Tuchel über Robben-Blitzeinsatz: „Ich hab‘s versucht“

„Ich habe versucht, ihn zu überzeugen für morgen. Er war nicht das Problem, die DFL ist das Problem“, scherzte Tuchel auf der PK vor dem Topspiel: „Er ist nicht angemeldet. Da werden wir mit Kathleen Krüger (Bayern-Teamchefin, Anm. d. Red.) ein ernstes Wort reden, warum da kein Schlupfloch existiert.“

Was Robben auf dem Bayern-Trainingsgelände tatsächlich gemacht hat, ist nicht bekannt. Feststeht, dass der pensionierte Rechtsaußen seinen Sohn Kai mit dabei hatte. Auch er klatschte mit den Bayern-Stars ab.

„Es ist schön, dass er hier ist“, antwortete Tuchel mit vollem Ernst: „Allein seine Aura und seine mentale Stärke, die dazugehört auf diesem Niveau. Das ist beeindruckend. Er ist mehr als willkommen und wir hoffen, dass er uns immer wieder besucht. Jeder Fußballer kann sich eine Scheibe von ihm abschneiden.“

Robben überrascht mit Glanzleistung – Sorge um Ex-Klub

Der 39-Jährige hatte zuletzt für sportliche Schlagzeilen außerhalb des Fußballs gesorgt. Der einstige Flügelflitzer beeindruckte mit einer hervorragenden Zeit beim Rotterdam-Marathon.

Seine Bayern-Zeit hatte Robben 2019 nach zehn Jahren in München beendet und war in der Folge bei FC Groningen unterwegs. Bei seinem Jugendklub, der jüngst aus der Eredivisie abstieg, kam er wie in seiner Endphase bei Bayern aufgrund von Verletzungen kaum noch zum Einsatz.

„Das ist traurig, das tut weh“, sagte Robben kürzlich zur Krise von Groningen beim Sender NOS: „Es ist die Folge von vielen Dingen, die nicht richtig gelaufen sind, und dafür muss man jetzt den Preis zahlen. Als Groningen-Fan tut das weh.“