Argentiniens Lionel Scaloni und Marokkos Trainer Walid Regragui sind die Baumeister des Erfolgs ihrer Nationalmannschaften bei der WM-Endrunde in Katar. Nun spielen sie beide um den Einzug in das Finale. Es wäre ein kurioses Wiedersehen nach langer Zeit.
Denn Scaloni und Regragui waren einst Teamkollegen beim spanischen Klub Racing Santander. In der Saison 2006/07 spielten sie gemeinsam in Santander und belegten am Ende einen zufriedenstellenden 10. Tabellenplatz. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)
Regragui wechselte bereits 2004 nach Santander – doch der Start des Rechtsverteidigers in Spanien verhieß nichts Gutes: In seinem ersten Spiel brach er sich das Bein und fiel für lange Zeit aus.
Unterschiedliche Gefühlswelt in Santander
Danach kam der 52-fache Nationalspieler Marokkos nie so recht in den Tritt. Dementsprechend überschaubar waren seine Einsatzzeiten in Spanien: in drei Jahren lief Regragui nur in 27 Partien für Racing auf. 2007 zog es ihn zurück nach Frankreich, zum FCO Dijon.
Erfolgreicher verlief hingegen Scalonis Zeit in Santander. Der Rechtsaußen blieb zwar nur eine Saison, kam dabei aber auf 30 Einsätze. Wie Regragui brach auch Scaloni 2007 seine Zelte ab und zog weiter zu Lazio Rom.
Noch länger her ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Trainer. In der Saison 2005/06 holte Scaloni mit Deportivo La Coruna einen 3:0-Auswärtssieg bei Racing Santander, als Regragui aber nur auf der Bank saß.
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Taktik-Tüftler vor schweren Aufgaben
Nun könnte es zum erneuten Aufeinandertreffen in neuer Rolle – und auf der größtmöglichen Fußballbühne – kommen. Im WM-Halbfinale will Regragui erneut einen Masterplan aushecken, um mit Titelverteidiger Frankreich den nächsten Favoriten zu stürzen.
Lionel Scaloni, der jüngste Coach der WM, steht ebenfalls vor einer schweren Aufgabe. Er muss herausfinden, wie seine Mannschaft das Abwehrbollwerk der Kroaten knacken kann. Diese kassierten in der regulären Spielzeit bislang erst ein Gegentor im gesamten Turnier. (DATEN: WM-Spielplan 2022)
Nehmen die beiden Tüftler auch diese Hürden, dann kommt es im WM-Finale zu einem Wiedersehen der ganz besonderen Art.