Eigentlich hätte der SC Magdeburg allen Grund zur Freude gehabt. In der Handball Champions League gelang am Mittwochabend bei Montpellier HB ein 28:25-Sieg – der achte Erfolg in Serie. Und dennoch kam am Ende schlechte Stimmung auf. Der Grund: eine unerwartet unangenehme Rückreise.

Ursprünglich hatte das Team direkt nach der Partie via Charter-Maschine die Heimreise antreten wollen, gegen 2.30 Uhr nachts war die Ankunft in Magdeburg-Cochstedt geplant. Doch der Plan misslang.

„Das klappt leider nicht. Es ist leider Nebel in Cochstedt, wir müssen über Leipzig fliegen. Das ist eine Riesenscheiße“, erklärte Cheftrainer Bennet Wiegert der Sportbild.

Und weiter: „Wir werden in Leipzig abgeholt und fahren dann nach Cochstedt zu den Autos. Das, was wir erreichen wollten: maximale Regeneration und eine gute Reise klappt jetzt leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten.“

Magdeburg ärgert sich über beschwerliche Heimreise

Die dadurch nötig gewordene Fahrt von mehr als 100 Kilometern dauert etwas mehr als eine Stunde.

Wiegert blieb trotz des Ärgernisses aber weiter positiv. „Wir haben extra viel Geld für einen Charter investiert, aber wir lassen uns das nicht versauen. Es ist jetzt einfacher, diesen Reisestress in Kauf zu nehmen, mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck. Wir wollen trotzdem die maximale Power für Sonntag finden.“

Am Sonntag empfängt Magdeburg den Bergischen HC. „Ich habe noch viel Arbeit vor mir. Ich will im Flieger noch die BHC-Vorbereitung abschließen. Das hat meine oberste Priorität, um morgen dann vielleicht auch ein bisschen Schlaf zu finden“, zeigte sich der Coach motiviert.

Wohl wissend, dass sein Plan schwierig umzusetzen sein dürfte: „Wenn wir so spät in Magdeburg ankommen, wird das schon ein Riesenproblem für mich. Es ist aber wichtiger für mich, dass die Spieler ein bisschen Schlaf finden.“