Achtbar geschlagen in der Rookie-Saison als Formel-1-Fahrer, dabei allerdings nichts Zählbares mitgenommen. Oder etwa doch? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Wie das niederländischen Formel-1-Portal Portal f1maximaal berichtet, gebührt Mick Schumacher in der Königsklasse des Motorsports sozusagen der Titel „Crash-Pilot des Jahres“.
Denn: Nach entsprechenden Überschlagsrechnungen hat der 22-Jährige im Team Haas an seinem Boliden infolge zahlreicher Unfälle und Kollisionen den größten Schaden im gesamten Formel-1-Feld verursacht.
Formel 1: Mick Schumacher mit Crash-Titel
Was kaputtgefahrene Teile und Co. angeht, kommt das Portal, die die Unfälle an allen Rennwochenenden aufgelistet haben, für Schumacher so auf eine Schadenssumme von 4,2 Millionen Euro.
Zugrunde gelegt wurde dabei für sämtliche beschädigte Teile ein jeweils fixer Betrag wie beispielsweise 150.000 Euro für einen Frontflügel oder 67.000 Euro für einen Unterboden. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)
Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner traut dem Deutschen in Zukunft den Kampf um den Titel in der Formel 1 zu, wie er SPORT1 verrät.
Auf Platz 2 in dem eher unrühmliche Ranking hinter Schumacher liegt Ferrari-Mann Charles Leclerc (rund vier Millionen Euro) vor Weltmeister Max Verstappen (Red Bull / rund 3,9 Millionen Euro).
Am meisten ins Geld gingen für Haas die Grand Prixs von Monaco, Ungarn und auch Saudi-Arabien. In Dschidda landete der Sohn von Michael Schumacher in der Bande. (DATEN: Die Fahrerwertung Formel 1)
Am Ende standen Schäden an Frontflügel, Luftleitblech, Vorderradaufhängung, zwei Rädern, Seitenkasten, zwei Hinterradaufhängungen, Unterboden, Getriebe und drei Bremsen zu Buche. Kostenpunkt: 1,2 Millionen Euro.
Schumacher verursacht höchste Schadenssumme
An fehlender fahrerischer Klasse des Kerpeners lag die auf den ersten Blick desaströs anmutende Schadensbilanz indes nicht.
Das sah auch Sebastian Vettel so. Der frühere Weltmeister in Diensten von Aston Martin erklärte im Blick: „Im schlechtesten Auto im Feld hat er sich gut gehalten. Und seine Hauptaufgabe, Teamkollege (Nikita) Mazepin hinter sich zu lassen, hat er ebenfalls souverän gelöst.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Im Gesamtklassement landete Schumacher auf Rang 19 vor seinem russischen Teamgefährten, der allerdings einen Schaden von nur“ 2,5 Mio. Euro Schaden verursachte.
Die Schadenskalkulation zu Vettel wiederum beläuft sich auf 745.000 Euro Schaden, während sich die Alpine-Fahrer Fernando Alonso (315.000 Euro) und Esteban Ocon (280.000 Euro) am besten aus der Affäre zogen.
Die Entscheidung im WM-Drama der Formel 1 ist endgültig gefallen, Max Verstappen ist und bleibt Weltmeister. Mercedes lässt den Protest bleiben nach dem letzten Rennen in Abu Dhabi bleiben.
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