Der Super-GAU, den WWE inmitten des jüngsten Corona-Ausbruch unbedingt vermeiden wollte, ist passiert.

Kurz vor der neuen Großveranstaltung Day 1 in der Nacht zum Sonntag, bei der eigentlich das Titelmatch zwischen Roman Reigns und Brock Lesnar im Zentrum stehen sollte, ist Universal Champion Reigns positiv auf Corona getestet worden – was wegen Reigns‘ gesundheitlicher Vorgeschichte Anlass zur Sorge ist.

Roman Reigns wegen Leukämie-Vorgeschichte Risikopatient

Reigns ist Risikopatient, weil er im Lauf seines Lebens zweimal an Leukämie erkrankt war, zuletzt besiegte er den Blutkrebs 2017/18 unter großer Anteilnahme der WWE-Fans mit Hilfe moderner Therapien. Zu Beginn der Pandemie sagte der vierfache Familienvater Reigns kurzfristig seine Teilnahme beim Jahreshöhepunkt WrestleMania ab und pausierte mehrere Monate.

Reigns selbst machte die Diagnose gegen Mitternacht deutscher Zeit öffentlich und bestätigte damit eine kurz zuvor veröffentlichte Meldung des Kampfsport-Journalisten Ariel Helwani. Er sei im Laufe des Tages positiv getestet worden, berichtete Reigns und betonte schnell seinen Willen, „so schnell wie möglich“ in den Ring zurückzukehren.

Reigns ist nach Helwanis Informationen geimpft – das geschwächte Immunsystem von Blutkrebs-Patienten erhöht bei Corona jedoch das durch die Omikron-Variante ohnehin vergrößerte Risiko von Impfdurchbrüchen ebenso wie das schwerer Verläufe.

Das Match zwischen Reigns und Lesnar fiel wegen Reigns‘ Ausfall ins Wasser – Lesnar wurde stattdessen in das eigentlich als Vierkampf geplante WWE-Titelmatch zwischen Champion Big E, Bobby Lashley, Seth Rollins und Kevin Owens gesteckt.

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