Das deutsche Fan-Herz hatte einiges zu verkraften beim Sommer-Auftakt der Skispringer. Gleich zweimal zeigen die deutschen Athleten in Courchevel gute Leistungen, doch am Ende steht das DSV-Team zweimal ohne Podestplatz da.
Am Samstag hatte Philipp Raimund die Hoffnungen im ersten Durchgang mit einem tollen Satz auf 134,5 Metern genährt, doch der 23-Jährige stürzte nach seiner Landung und musste den Wettkampf wegen zu starker Schmerzen beenden.
Vier DSV-Adler in Top Ten, aber kein Podium
Der Sieg ging an den Schweizer Gregor Deschwanden vor Wladimir Zografski und Marco Wörgötter. Bester Deutscher wurde Pius Paschke auf Rang sechs.
Auch der Sonntag begann verheißungsvoll. Raimund lag nach dem ersten Durchgang hinter Zografski auf Platz zwei, doch sein zweiter Sprung geriet deutlich kürzer (121,5 m) und der Göppinger verpasste das Podest als Vierter denkbar knapp.
Auch Pius Paschke, der erneut Sechster wurde, und Constantin Schmid auf Rang sieben fehlten nur wenige Meter auf Platz drei. Luca Roth rundete das gute Team-Ergebnis auf Platz neun ab. Auf dem Siegerpodest tauschten im Vergleich zum Vortag nur Zografski und Deschwanden die Plätze, der Bulgare feierte mit 30 Jahren seinen ersten Sieg im Profi-Bereich.