Diese Worte von Heidi Weng lassen tief blicken. Der norwegische Skilanglauf-Star hat nach ihrem vierten Platz im Distanzrennen beim Sommer-Langlauf-Event „Blink Classic“ deutliche Worte gefunden.

„Jetzt fahre ich nach Hause!“, sagte Weng, die vorzeitig vom Event abreiste, bei NRK: „Ich habe panische Angst zu stürzen und mich zu verletzen. Ich bin zu alt geworden, um auf der Rollski-Strecke herumzuspielen.“

Die 35-Jährige begründete ihren Entschluss, vorzeitig abzureisen, mit dem erhöhten Sturzrisiko bei Roller-Ski-Rennen.

Weng, die in ihrer illustren Karriere vier Olympia-Medaillen (einmal Gold) und elf WM-Medaillen (fünfmal Gold) gewann, war vor vier Jahren schwer gestürzt. Damals schlug sie bei einem Rennen mit dem Kopf aufs Eis und leidet nach eigenen Angaben seitdem unter ständigen Kopfschmerzen.

Langlauftrainer deutlich: „Es ist Krieg um die Plätze“

Am Wochenende steht beim Blinkfestivalen der „Supersprint“ im Stadtzentrum von Sandnes an – aus Sicht Wengs ein Szenario, das sie meiden will.

„Ich hätte es sicher gut gebrauchen können zu laufen, aber ehrlich gesagt will ich kein Risiko eingehen“, sagte sie und verwies zudem auf einen Sturz einer Freundin in ein Werbeschild während des Festivals vor einigen Jahren.

Rückendeckung bekam Weng von Chris Jespersen. Der norwegische Langlauftrainer sagte bei NRK über das City-Format: „Es ist Krieg um die Plätze und enge Kurven. Ich verstehe, dass Heidi skeptisch ist.“


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.