Maria Höfl-Riesch wollte eigentlich nur ihrem Freund Franz Beckenbauer beistehen.
Die ehemalige Ski-Rennläuferin teilte auf Twitter einen Text der Metropolregion Rhein-Neckar News, in dem die Verdienste des „Kaisers“ beim Sommermärchen 2006 gewürdigt werden. Beckenbauer war zuletzt in der Affäre um die WM-Vergabe scharf in die Kritik geraten.
Das Problem: Beim Kurznachrichtendienst wurde das Ende des Textes in der Vorschau abgeschnitten, so dass der Autor des Beitrags nicht angezeigt wurde. Die User dachten also, dass Höfl-Riesch die Verfasserin sei und beschimpften sie.
„Unfassbar naiv, was Sie da schreiben“, kommentiert etwa ein User. Ein anderer meinte, „Rechtschreibung und Grammatik passt perfekt zum Inhalt – durch und durch peinlich.“
„Seit dem Facebook-Post von Til Schweiger hab ich nichts einfältigeres mehr gelesen. Und das von einem deutschen Sportidol. Peinlich!“, befand ein weiterer User.
Höfl-Riesch, deren Mann Marcus Höfl auch Beckenbauers Berater ist, versuchte daraufhin die Sache herunterzuspielen. Die dreifache Olympia-Siegerin antwortete direkt auf die Kritik: „ICH habe gar nichts geschrieben. Vielleicht erstmal richtig lesen…“. Doch da war es schon zu spät.