Marketa Davidova hat über ihre Rückkehr in den Biathlon-Weltcup gesprochen. Die Weltmeisterin von 2021 leidet seit dem vergangenen Dezember unter Rückenbeschwerden und musste daher eine Zwangspause einlegen. Nun gibt es Hoffnung, was die anstehende Saison betrifft.
In einem Interview mit dem Biathlon-Verband IBU blickte die Tschechin auf die vergangenen Monate zurück. Wegen ihrer Rückenprobleme musste Davidova die Teilnahme an der Weltmeisterschaft absagen und die Saison vorzeitig beenden. Daraufhin unterzog sie sich einer Operation.
Biathlon-Star entscheidet sich für Operation
„Ich hatte keine andere Wahl, weil ich einen Bandscheibenvorfall hatte. Mein Plan war es, die Verletzung konservativ mit Physiotherapie und speziellen Übungen zu behandeln, aber das hat nicht funktioniert. Als im März immer noch keine Besserung eintrat, habe ich mich für eine Operation entschieden“, erklärte die 28-Jährige.
Davidova fügte hinzu, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei: „Als Sportlerin möchte man Rennen laufen, sich ohne Schmerzen bewegen können und um Platzierungen kämpfen.“
„Es war eine schwierige Zeit für mich“
Der Biathlon-Star hatte gehofft, dass sie durch die Pause im vergangenen Dezember und Januar noch an den Weltmeisterschaften in Lenzerheide und dem Heim-Weltcup in Nove Mesto teilnehmen könnte. „Aber ich musste akzeptieren, dass ich mich jetzt um meinen Körper kümmern muss, um wieder vollständig zu genesen“, so die Tschechin.
Davidova führte weiter aus: „Es war eine schwierige Zeit für mich, das muss ich ehrlich sagen. Ich war sehr traurig. Zunächst dachte ich, ich würde schnell wieder zurück sein, aber das war nicht der Fall.“
In Dresden wieder auf der Strecke
Davidova musste lernen, dies zu akzeptieren. Sie gestand, dass sie sich zu dieser Zeit die anstehenden Wettkämpfe nicht einmal im Fernsehen angucken konnte. „Meine Familie, meine Freunde und mein Pferd haben mir geholfen, nicht aufzugeben.“
Im Moment arbeitet sie an ihrem Comeback und nahm bereits am City Biathlon in Dresden teil. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonte Davidova.
Es war ihr erstes Rennen mit dem Gewehr auf dem Rücken seit der Operation. Die Weltmeisterin von 2021 verriet abschließend: „Ich habe zwar immer noch manchmal Probleme mit dem Rücken, aber es ist nicht mehr so schlimm wie vor der Operation.“