Ex-Biathletin Denise Herrmann-Wick wurde nach ihrem Karriereende bei der Verabschiedung in ihrer sächsischen Heimatgemeinde Bockau eine besondere Ehre zuteil.
So wird die Sporthalle in der 2000-Einwohner-Gemeinde ab sofort den Namen der 34-Jährigen tragen. „Sporthalle Denise Herrmann-Wick“ wird das Gebäude, in der die Weltmeisterin und Olympiasiegerin in ihrer Kindheit trainierte, ab sofort heißen.
„Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass die neu sanierte Sporthalle fortan meinen Namen trägt“, zeigte sich Herrmann-Wick auf Instagram gerührt über die Umbenennung der Halle, „in der ich spielerisch die tiefe Liebe zu Sport mit meinen Freunden erfahren durfte“.
Biathlon: Herrmann-Wick zeigt sich mit Spende erkenntlich
„Bockau, mir fehlen die Worte! Es ist unglaublich, mit wie viel Herzblut ihr meine Verabschiedung auf die Beine gestellt habt. Ihr begeistert und überrascht mich immer wieder aufs Neue“, schrieb sie weiter und bedankte sich: „Ein herzliches Dankeschön für einen unvergesslichen Tag mit euch.“
Um etwas zurückzugeben, überreichte die Sprint-Weltmeisterin von Oberhof einen Spendencheck in Höhe von 1000 Euro. „Ich hoffe, dass ich mit meiner Spende aus dem Erlös der Champions Wine Selection zumindest vielen Kindern des Kindergartens und der Grundschule Bockau selbiges ermöglichen und zurückgeben kann“, zeigte sich die 34-Jährige erkenntlich.
„Sport und körperliche Aktivität vermitteln so bedeutsame Grundwerte wie Respekt und dem Umgang mit Sieg und Niederlage“, betonte sie die Wichtigkeit von Sport in der Kindheit: „Vor allem aber formen sie die Persönlichkeit, sowie Charakterstärke, Ehrgeiz und Motivation.“