Als eine der absoluten Top-Favoritinnen reiste Elvira Öberg im vergangenen Winter zur Biathlon-Weltmeisterschaft nach Oberhof, auch der Gewinn der großen Kristallkugel war in Reichweite.

Doch aufgrund einer hartnäckigen Krankheit verpasste die Schwedin beinahe alle Ziele. Beim Saisonhöhepunkt holte Öberg lediglich Bronze mit der Staffel, anschließend rutschte sie im Gesamtweltcup noch auf den fünften Platz ab.

„Es ist klar, dass es nicht das Ende war, das ich mir erhofft hatte“, betonte die Skijägerin in einem Interview mit dem Expressen. Weil die 24-Jährige nach den gesundheitlichen Beschwerden vollkommen außer Form war, äußerte ihr Vater Tomas sogar den Verdacht auf ein Post-Covid-Syndrom. War es das?

Öberg auf dem Weg der Besserung

Zu diesen Vermutungen bezog die Skandinavierin nun selbst Stellung.

„Ich habe Corona-Tests gemacht als ich krank war und sie waren negativ. Aber die Symptome und die Erfahrung, die ich hatte, als ich mich erholt hatte und versuchte, wieder an Wettkämpfen teilzunehmen, erinnerten an Post-Covid. Doch wir wissen es nicht genau, es ist unmöglich zu sagen“, erklärte Öberg.

Immerhin fühle sich die Schwedin mittlerweile besser und bereitet sich schon auf die kommende Biathlon-Saison vor.

Öberg schilderte: „Ich habe im April eine Pause eingelegt, um meinem Körper die bestmöglichen Bedingungen für eine gute Erholung zu bieten. Ich denke, dass ich seither gut trainieren kann.“