Am Schießstand macht Simon Eder normalerweise kaum jemand etwas vor.

Der Biathlon-Altstar ist ein Meister mit dem Gewehr, gilt als einer der besten Schützen im Feld. Auch in der vergangenen Saison räumte der Österreicher wieder über 90 Prozent der Scheiben ab.

Vor allem im Liegendanschlag brilliert der 40-Jährige, zwischendurch traf er in der abgelaufenen Saison über 100-mal am Stück ohne Fehler aus der liegenden Position.

Simon Eder ist ein ausgezeichneter Linksschütze
Simon Eder ist ein ausgezeichneter LinksschützeSimon Eder ist ein ausgezeichneter Linksschütze

Und doch bereitet das Gewehr dem ÖSV-Star manchmal doch so seine Probleme, wie er nun verriet. Allerdings weniger während eines Biathlon-Rennens. Eder erzählte dem Kurier von einem Ausflug zum Wiener Prater. Die dortigen Schießbuden müssten für den Parade-Schützen eigentlich ein Leichtes sein, oder?

Biathlon: Eder fürchtet die Schießbuden

Mitnichten. „Die Schießbuden fürchte ich etwas, weil ich dort als Linksschütze nichts treffe“, verriet Eder seine Probleme. „Die Gewehre sind ja nicht abgestimmt.“ Seiner Tochter habe er daher keine Plüschtiere schießen können, sondern musste diese kaufen.

In den kommenden Monaten steht dann wieder das Training mit seiner Biathlon-Waffe im Vordergrund, trotz seines fortgeschrittenen Alters hat sich Eder kürzlich entschieden, seine Karriere fortzusetzen.

Ambitionierte Ziele hat er: „Letztes Jahr habe ich kein Podium erreicht, das war schon enttäuschend“, bilanzierte er. Auch eine Mixed-Staffel sei immer reizvoll für ihn, „da muss ich zumindest der zweitbeste Mann im Team sein.“