Der Todesfall um den norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Der 27-Jährige war am Tag vor Heiligabend tot in seinem Hotelzimmer in Lavazé gefunden worden. Eine offizielle Ursache liegt weiterhin nicht vor.
Nach Angaben aus dem Umfeld der Familie wurde Bakken mit einer Höhenmaske aufgefunden. Welche Rolle das Equipment spielte, ist bislang unklar – und Gegenstand der Untersuchungen. Die Angehörigen hoffen auf schnelle Gewissheit.
Bakken starb kurz vor Weihnachten
Familienanwalt Bernt Heiberg meldete sich am Montagnachmittag mit einem Update. „Die italienischen Behörden arbeiten weiterhin daran, die Todesursache festzustellen, und man wartet weiterhin auf das Ergebnis der technischen Untersuchungen der Polizei am Höhen-Equipment sowie auf die rechtsmedizinische Untersuchung“, schrieb Heiberg in einer Mitteilung an mehrere Medien, darunter NRK.
Im Fokus stehen damit zwei zentrale Stränge: die kriminaltechnische Prüfung des Höhentrainings-Equipments und der rechtsmedizinische Befund. Erst wenn beide Resultate vorliegen, kann der Fall offiziell eingeordnet werden. Bis dahin bleibt die Ursache des Todes offen.
Bakken kämpfte in diesem Winter um einen Platz im norwegischen Olympia-Kader für die Spiele in Italien. Für das Team war der Tod des Athleten ein Schock, die Ermittlungen laufen unabhängig vom Sportbetrieb weiter.
Heiberg bat zugleich um Zurückhaltung. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass solche Fälle Zeit brauchen, aber wir hoffen, dass die Hinterbliebenen bald Antworten bekommen. Bis man Antworten hat, wünscht sich die Familie Ruhe in der Sache“, schrieb der Anwalt ebenfalls in der Mitteilung an Medien, darunter NRK.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.