Der Eislauf-Weltverband ISU hat das Ziel proklamiert, seine besten Sportler länger als bisher an sich zu binden – auch in ihrem eigenen Interesse. „Wir wollen nicht, dass die Athleten nur einen Olympia-Zyklus absolvieren und dann aufhören. Als ISU können und wollen wir ihnen bei der Profilierung helfen und sie zu Helden machen“, sagte Generaldirektor Colin Smith in einem Interview mit der US-amerikanischen Digitalplattform Sportico.

Bei den Weltmeisterschaften in Prag, die am Mittwoch begannen, sind die beiden französischen Eistänzer Laurence Fournier-Beaudry und Guillaume Cizeron als einzige aktuelle Olympiasieger von Mailand in der tschechischen Hauptstadt am Start.

In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Top-Eisläufer die fehlende Unterstützung des Weltverbandes bei juristischen Auseinandersetzungen um Urheberrechte für Programm-Musiken beklagt und von der ISU eindringlich eine generelle Lösung dieses Problems gefordert. Mehrfach mussten Choreographen in Abstimmung mit Trainern und Läufern kurzfristig zu neuen Musiken neue Kurzprogramme oder Küren kreieren.