Sieht Biathlon-Weltmeister Sebastian Samuelsson seine Zukunft in der Politik?

Wie der 26 Jahre alte Schwede in einem Gespräch mit Expressen verriet, beschäftige er sich mit dem Gedanken, nach seiner sportlichen Laufbahn in die Politik zu gehen. „Politik ist interessant und macht Spaß, weil man sieht, was die Zukunft für einen bereithält.“

Der Schwede gilt seit Längerem als gefragter Interviewpartner im Biathlon-Kosmos – auch, weil er dafür bekannt ist, über den Tellerrand hinaus blicken zu können. Im Gegensatz zu anderen Athleten äußerte er sich zuletzt über umstrittene Themen wie die Russland-Frage oder den Anti-Doping-Kampf und nahm auch zur Umweltproblematik kein Blatt vor den Mund. Er wurde sogar schon in das Weiße Haus in die USA eingeladen, um über seine Ansichten zur Dopingbekämpfung zu sprechen.

Politik nach der sportlichen Laufbahn? „Verlockend“

Ein Schritt in die Politik sei für ihn „verlockend“, um seine Meinung auch in die schwedische Politik mit einzubringen. Zunächst soll allerdings weiterhin der Biathlon-Sport im Fokus stehen. „Im Moment bin ich sehr glücklich damit, Biathlet zu sein“, versicherte er, dass er seine aktive Karriere weiter fortsetzen will. Der Schritt in die Politik sei wenn erst „überhaupt nach der sportlichen Karriere“ vorgesehen.

Sebastian Samuelsson kann sich eine zweite Karriere in der Politik vorstellen
Sebastian Samuelsson kann sich eine zweite Karriere in der Politik vorstellenSebastian Samuelsson kann sich eine zweite Karriere in der Politik vorstellen

Samuelsson gehört zu den erfolgreichsten Biathleten der vergangenen Jahre. Bei den Olympischen Spielen 2018 gewann er mit der Staffel Gold und triumphierte bei der diesjährigen Biathlon-WM in Oberhof im Massenstart.