Die deutschen Volleyballer haben nach der nächsten Enttäuschung in der Nations League praktisch keine Chance mehr auf die erstmalige Teilnahme am Finalturnier. Das Team von Bundestrainer Massimo Botti unterlag im serbischen Belgrad auch dem Iran mit 2:3 (22:25, 28:26, 25:18, 20:25, 12:15), schon am Vortag hatte es zum Auftakt der Station in Belgrad ein 1:3 gegen Slowenien gegeben.
In der Tabelle der 18 Teams liegt Deutschland mit einer Bilanz von vier Siegen aus zehn Spielen nun auf Rang zehn. Eine Platzierung unter den besten sieben ist nötig, um die Finalrunde zu erreichen. Gegen den Iran, der nur drei seiner zehn Spiele gewonnen hat, präsentierte sich das deutsche Team zu unkonstant, leistete sich zudem viele Aufschlagfehler.
„Wir haben viele Gelegenheiten vergeben, wir hätten schon den ersten Satz nicht verlieren dürfen, ähnlich war es mit dem vierten“, sagte Kapitän Jan Zimmermann: „Wir hätten in den kleinen Dingen genauer sein müssen. Im fünften Satz weiß man dann nie, was passiert.“
Volleyball: Deutschland noch gegen Serbien und Ukraine gefordert
Das Final8 findet in China statt (29. Juli bis 2. August), der Gastgeber ist in jedem Fall qualifiziert und belegt derzeit den letzten Platz. Die weiteren Tickets sichern sich daher nur die besten sieben Teams, die Endrunde beginnt dann mit dem Viertelfinale.
Am Samstag und am Sonntag bestreitet die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ihre letzten beiden Gruppenspiele gegen Gastgeber Serbien und die Ukraine. „Wir wollen ein besseres Team werden, daran arbeiten wir weiterhin, auch bei diesem Turnier“, sagte Zimmermann: „Wir wollen die nächsten beiden Spiele gewinnen.“