Auf Serienmeister Berlin Recycling Volleys warten in der Champions League unbekannte Herausforderungen. Der europäische Volleyballverband (CEV) loste am Mittwoch die Gruppen für die neue Saison in der höchsten internationalen Spielklasse aus, der deutsche Dominator ist zufrieden: „Seit langer Zeit gehen wir mal wieder Italienern und Polen aus dem Weg und freuen uns auf ganz neue Gegner“, erklärte Geschäftsführer Kaweh Niroomand.
In der Gruppe A treffen die Hauptstädter bei ihrer 15. Teilnahme am Wettbewerb auf den türkischen Vizemeister Galatasaray Istanbul, auf den griechischen Meister Panathinaikos Athen und einen noch nicht feststehenden Qualifikanten. Man könne „keinen klaren Favoriten ausmachen“, sagte Niroomand: „Uns erwarten große Herausforderungen und Klubs mit Zugkraft.“
Weniger Glück hatte derweil Pokalsieger SVG Lüneburg, auf den in Pool C im polnischen Meister Warta Zawiercie gleich einer der großen Favoriten wartet. Zuletzt verloren die Polen zweimal im Folge das Finale. Weitere Gruppengegner sind die Meister aus Tschechien (CEZ Karlovarsko) und Spanien (Guaguas Las Palmas).
Champions League der Frauen: Dresden erwischt hochkarätige Gruppe
Bei den Frauen hat auch der Dresdner SC eine hochkarätige Gruppe erwischt. In Imoco Volley Conegliano und Igor Novara kommt es zum Duell mit gleich zwei italienischen Spitzenmannschaften, dazu kommt der polnische Topklub Developres Rzeszow.
Double-Sieger VfB Suhl trifft auf Budowlani Lodz (Polen), CSO Voluntari (Rumänien) und Galatasaray.